Bautrocknung

Durch immer kürzere Bauzeiten und den zunehmenden Einsatz von Wärmedämm-Verbundsystemen kann die während der Baumaßnahme eingebrachte Feuchtigkeit nicht mehr vollständig austrocknen. Schäden infolge überhöhter Restfeuchte sind somit vorprogrammiert. Noch viel gravierender ist aber, dass die Heizenergiekosten in den ersten drei Jahren wegen der feuchtigkeitsbedingten hohen Wärmeleitfähigkeit des Baukörpers für den Nutzer um 200 bis 300 Prozent höher liegen, als bei trockener Bausubstanz.

Bautrocknung in der halben Zeit durch die Kombination Trockner/Ventilator: Jeder Trockner wird dabei durch einen Ventilator ergänzt, der die Trocknungsleistung und damit die Trocknungsdauer signifikant beeinflusst. Durch die stärkere Luftumwälzung kommt es zu einer schnelleren Verdampfung, denn je höher die Strömungsgeschwindigkeit an der Materialoberfläche, desto schneller der Austrocknungsprozess.